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Zusammenfassung Juni 2026

Der Juni begann unerfreulich, jemand fuhr mir auf dem Heimweg von der Arbeit an einer Ampel hinten auf das Auto. Personen kamen nicht zu Schaden, am Auto selbst ist der Schaden auch nicht übermäßig groß, da das auffahrende Auto jedoch aus dem Ausland kam, ist die Regulierung mit einigem Aufwand verbunden.

Das Buch von Samuel Arbesman, The Magic of Code habe ich Anfang Juni ausgelesen. Ich finde es inspirierend, es spannt einen Bogen zu Algorithmen und Code aus den verschiedensten Blickwinkeln.

Einen alten ALIX-Rechner, den ich eigentlich schon vor etwa 10 Jahren außer Betrieb genommen hatte, habe ich mit OpenWrt 25 reaktiviert. Ziel war, Corosync auf dieser Maschine zu installieren, um es als Qdevice für die beiden Proxmox-Server zu verwenden. Leider bekam ich Corosync nicht so einfach für den Prozessor kompiliert. Immerhin habe ich ein einfaches Beispielprogramm für den ALIX unter OpenWrt kompiliert bekommen und eine Verwendung für ihn finde ich noch.

Denn schließlich fand ich den Raspi, den ich ursprünglich für Corosync verwendet und wegen defekter SD-Karte außer Betrieb genommen hatte, wieder und setzte diesen mit neuer SD-Karte ein. Damit ist das Qorum des Proxmox-Clusters wieder vollständig. Jetzt muss ich nur noch CheckMk davon überzeugen.

Mitte Juni waren wir mit Kollegen vom UKL wandern in der Dübener Heide. Ungefähr 20 km zu Fuß und anschließend Grillen bei einem Kollegen, der ebenfalls in der Dübener Heide wohnt. Den nächsten Tag schlief ich lange aus.

Ich habe mir Taskwarrior 3 näher angesehen, einen Sync-Server eingerichtet und Fatto auf dem Mobiltelefon installiert. Mal sehen, ob ich es damit schaffe, sinnvoll mit Tasklisten zu arbeiten.

Den Laptop habe ich endlich auf Ubuntu 24.04 aktualisiert. Im Wesentlichen ging das ziemlich glatt, lediglich das Flatpak für Logseq wollte nicht gleich und bei den virtuellen Umgebungen für Python lief gar nichts mehr, weil die Python-Version nicht mehr passte. Die Abhilfe hier war relativ einfach, das alte .venv-Verzeichnis entfernen, ein neues anlegen und mit pip install -r requirements.txt die Abhängigkeiten nachziehen. Vereinzelt gab es einige der verwendeten Module nicht mehr auf PyPI, dort entfernte ich die betreffende Zeile und installierte die Module mit folgendem Befehl:

pip install -r <(sed 's/==.*$//' < requirements.txt )

Damit war pip nicht mehr auf die ursprünglichen Modulversionen festgelegt und konnte die Umgebung automatisch auf den neuesten Stand bringen.

Der dritte Artikel zur Systemanalyse ist veröffentlicht, mit dem nächsten will ich die kleine Reihe beenden.

Am Samstag vor der Sonnenwende hatten wir traditionell unser Straßenfest. Wie jedes Jahr hatte ich Mousse au chocolat und Crème brûlée gemacht. Ich hatte Rufbereitschaft und darum (so gut wie) keinen Alkohol getrunken. Trotzdem ging es bis etwa halb zwei, bis die letzten ins Bett gingen.

In der Woche darauf habe ich das WT-Training nach mehr als sieben Jahren Pause wieder aufgenommen. 2019 hatte ich eine Knieverletzung, dann mehrere ambulante Operationen am Knie und schließlich Probleme mit den Nerven der linken Hand. Ich hatte WT schon aus den Augen verloren, aber da ich mich 2019 nicht ganz abgemeldet hatte, kam letztes Jahr ein Schreiben mit einem Glückwunsch zu 25 Jahren WT. Das gab mir dann doch zu denken und da ich mich wieder fit fühle und auch niemanden etwas beweisen muss, dachte ich, etwas Bewegung kann nicht schaden und hab mich wieder angemeldet.

Schließlich habe ich auch das Problem mit der automatischen Erneuerung der Zertifikate eines meiner Server gelöst. Jetzt brauche ich das nicht mehr alle paar Monate von Hand machen.


Zusammenfassung Juni 2026
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